Der Ayurveda-Tipp: Peptisches Ulcus (Magengeschwür)

Eine Frau hat Magedrücken

Ungefähr 5-10% der Bevölkerung entwickeln im Laufe des Lebens ein peptisches Ulcus. Als wichtigste Risikofaktoren der peptischen Ulcuskrankheit gelten das Bakterium Helicobacter pylori und die Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika. Lesen Sie dazu die Tipps unseres Ayurveda Arztes, Dr.Jayaprakash.

englischer Originaltexte – siehe unten

Die direkte Ursache eines peptischen Ulcus ist einfach zu erklären, obwohl die zugrundeliegenden Hintergründe immer noch kontrovers diskutiert werden. Der Magen scheidet mehr zersetzende Magensäure und verdauungsfördernde Enzyme aus als die Magenschleimwand und der Zwölffingerdarm tolerieren können.

Enzyme schaden

Konsequenterweise vernichtet diese Säure-Enzym-Mischung das verdauungsfördernde Gewebe in der Magenschleimwand, das, wenn es gesund wäre, die Verdauung problemlos verarbeiten kann. Diese Attacken verursachen Entzündungen, Wunden und kleine Löcher, die manchmal bluten und Unterleibsschmerzen hervorrufen.

Deshalb kann man in dem peptischen Ulcus ein gestörtes Gleichgewicht sehen zwischen fehlgeleiteten Attacken durch die Magensäure und der Fähigkeit der Magenschleimwände, solchen Attacken zu widerstehen.

Ursachen ungeklärt

Wie schon erwähnt, sind die zugrundeliegenden Hintergründe immer noch heißdiskutiert, obwohl neuere Erkenntnisse eine bakteriologische Infektion von einem Krankheitskeim – helicobacter pylori genannt – dafür als Ursache erkennen. Viele Ärzte verwenden daher Antibiotika zur Abwehr von Magengeschwüren.

Ungeachtet dessen kann Essen und Trinken auf dem Weg zur Verdauung die Symptome eines peptischen Ulcus verschlimmern. Viele Lebensmittel, die seit langem bei Magenentzündungen eingesetzt werden, haben antibiotische Effekte, die helfen können, ihren Erfolg zu erklären.

Getränke

  • Ausschweifender Genuss von Milch: Die flüchtige Erleichterung, die man beim Trinken von Milch verspürt, hält nur 20 Minuten an. Der Magensäurelevel steigt danach umso höher, da Milch die Ausscheidung des Hormons Gastrin fördert und damit noch mehr Magensäure freisetzt.
  • Bier und Weisswein: Der Genuss von Bier und Weisswein verdoppelt die Ausscheidung von Magensäure. Weder Whiskey noch Cognac dagegen haben diesen Effekt.
  • Kava – (wenig acidhaltiger Kaffe), Sanka (entkoffinierter Kaffe), Kaffee
  • 7-up, Cola und andere Colaarten

Lebensmittel, die peptischen Ulcus heilen helfen

  • Kohlsaft: Nehmen täglich Sie 850 ml frischen Weisskohl-Saft. Er hilft beim Heilungsprozess und verringert die Symptome
  • Banane und Kochbanane: Seit Jahrtausenden wird die Banane gegen peptischen Ulcus in der Ayurveda Medizin eingesetzt, wobei grünen Bananen(Kochbananen) eine höhere Heilkraft zugeschrieben wird als gereiften Bananen. Grüne Bananen müssen allerdings vorher gekocht werden, da es schwierig ist, sie ungekocht zu essen.
  • Bohnen: In besonderer Weise sind rote und weisse Bohnen bekannt für ihre säureneutralisierenden Eigenschaften. Getreide und Reis werden die selben Eigenschaften zugeschrieben.
  • Asiatischer Grüner Tee: Im grünen Tee wurden Eigenschaften entdeckt, die sich als sehr geeignet für die Behandlung von Magenentzündungen herausgestellt haben. Studien haben gezeigt, dass die Heilungsrate bei den Menschen drastisch steigt, die regelmässig grünen Tee zu sich nehmen.

Entzauberung von Mythen

  • Scharfer Pfeffer schadet: Es mag absurd klingen, aber scharfer Pfeffer verschärft keineswegs eine Magenschleimhautentzündung, im Gegenteil, roter Pfeffer kann sogar zur Heilung beitragen. Extensive Studien unterstützen diesen Tatbestand und auch ein normaler Magen wird von Pfeffer nicht beiträchtigt. Der Pfeffer sollte jedoch nicht in gebratenen Gerichten oder mit fetten Gerichten gegessen werden, weil diese Gerichte die Magensäure erhöhen können.
  • Entkoffenierter Kaffee ist harmlos: Studien haben herausgefunden, dass entkoffinierter Kaffee mehr Säure hervorruft als normaler Kaffee. Coffeine sind wahrscheinlich nicht die Hauptverursacher im Kaffee, der Magenübersäuerung hervorruft.
  • Fade Diäten helfen bei der Heilung: Es gibt überhaupt keine Anhaltspunkte, die beweisen, dass fade Diäten bei der Behandlung von Magenschleimhautentzündungen helfen können.
  • Ballaststoff- und kohlenhydratreiche Nahrung ist gut für peptische Ulcus Erkrankte, ballaststoffarme Nahrung könnten den Zustand verschlechtern.
  • Regelmäß ige kleine Mahlzeiten helfen: In der Tat können sich regelmässige und häufige Mahlzeiten als sehr nachteilig erweisen durch ein Ansteigen der Magensäureauscheidung. Drei Mahlzeiten am Tag sind ausreichend. Essen Sie nicht zuviel!

Peptic ulcer

The immediate cause of peptic ulcer is fairly simple, though the underlying causes are still controversial. The stomach secretes more corrosive acid and digestive enzymes than the lining of the stomach and duodenum can tolerate. Consequently, the acid-enzyme mixture eats away, actually digesting tissue that would resist digestion if it had strength.

The attacks create inflammation, sores, tiny holes, sometimes bleeding and often a great deal of gnawing, burning abdominal pain. Thus, ulcers are an imbalance between acid’s misguided attacks and the stomach linings ability to resist being chewed up.

Unclear causes

The underlying causes of peptic ulcer is still controversial although extensive new evidence blames a bacterial infection from a germ called helicobacter pylori. Thus many physicians now use antibiotics to try to keep ulcers from recurring.

Regardless, food and drink journeying through the stomach and intestines infringe intimately on ulcer territory and can ease or worsen symptoms. Many foods long used to treat ulcers have antibiotic effects which may help explain their success.

Beverages to cut down

  • Excess of Milk – The transient relief one experience on consuming milk lasts a mere 20 minutes and then acid levels rebound even higher, because milk encourages the secretion of the hormone gastrin which triggers release of even more acid.
  • Beer and white wine – Drinking beer or white wine nearly doubles the stomach acid secretion. While neither whisky nor cognac boosted stomach acid.
  • Kava (low acid coffee), Sanka (decaf coffee), Coffee
  • 7-up, Coke and other colas

Foods that heal peptic ulcer

Cabbage juice Take 850ml of fresh cabbage juice daily relieves the symptoms and helps heal the ulcer. Bananas and plantain Since early times, banana has been used as a peptic ulcer remedy in Ayurveda. Green plantain is considered more potent medicine than ripe ones. Plantains must be cooked before eating, because they are tough to eat raw.

Beans, especially red and white beans, have antacid activity. Corn and unpolished rice also have the same properties. Asian green tea Green tea is found to be good for ulcer healing. Studies have showed improved healing rates in people taking green tea regularly.

Breaking the myths about ulcer causing foods

Hot pepper harms May sound absurd, but spicy food doesn’t aggravate ulcers and red pepper specifically can help them. Extensive studies have found that spicy food doesnot cause ulcers or retard healing or harm normal stomach in any way. But make sure you don’t use it in fried foods or with fatty dishes which might perhaps cause acidity.

Decaff is harmless. Studies found that decaff coffee spurs more acid than normal coffee and caffeine may not be the main culprit in coffee that cause acidity. Bland diets help healing There is little or no evidence that bland diets help ulcer healing. High fibre carbohydrate foods are good for ulcers, a low fibre diet may infact aggravate the condition Eating small frequent meals helps Infact such frequent meals could be detrimental by increasing acid secretion. Three meals a day as usual is better. But don’t over eat.

Foto: © absolutimages – fotolia.com

RWG Redaktion

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