Fit im Alltag: 7 Tipps aus der Natur

Eine Taigawurzel am Straucj

Vergesslich? Schwere Beine? Häufig krank? Es gibt zahlreiche Zipperlein, die den Alltag belasten. Für viele davon gibt es Hilfe aus der Natur, um die Behandlung zu unterstützen – auf sanfte Weise. Und das wirkt …

… gegen schwere Beine

Am Schweregefühl in den Beinen sind schwache Venen schuld. Eine gute Beinmuskulatur hält dagegen. Sie stützt die Gefäße und sorgt für einen verbesserten Blutfluss. Sportarten wie Nordic Walking, Gymnastik oder Schwimmen kräftigen die Muskeln.

Kompressionsstrümpfe verbessern den Blutfluss. Pflanzliche Venenpräparate mit Extrakten des roten Weinlaubs oder der Rosskastanie aus der Apotheke zeigten in Studien, dass sie ebenfalls die Venen stärken.

… gegen schmerzende Gelenke

So paradox es klingt: Wenn die Gelenke schmerzen, schonen Sie sie auf Dauer nicht zu sehr. Das verstärkt die Beschwerden. Regelmäßige Bewegung oder Krankengymnastik hält sie geschmeidig. Schmerzmittel, die Weidenrinden-Extrakt enthalten, lindern die Beschwerden von Menschen mit Arthritis oder Hüft-, Knie- und Rückenschmerzen deutlich. Extrakte aus Teufelskralle oder Hagebutte werden ebenfalls eingesetzt.

… gegen Vergesslichkeit

Ähnlich wie die Muskeln braucht das Hirn regelmäßiges Training, um Bestleistungen zu erbringen. Gehirnjogging mit seinen vielfältigen Aufgabenstellungen hilft, dass das Oberstübchen nicht einrostet. Arzneimittel mit Ginkgo-Extrakt unterstützen das. Sie verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, schirmen Nervenzellen vor krankmachenden Einflüssen ab und steigern die Gedächtnisleistung.

… gegen schlechte Stimmung

Erste Maßnahme: raus an die Sonne, Licht und Sauerstoff tanken! Das weckt die Lebensgeister und vertreibt gedrückte Stimmung. Sport und Geselligkeit eignen sich dazu ebenfalls. Gegen hartnäckige Stimmungstiefs helfen zusätzlich Johanniskrautpräparate aus der Apotheke.

In Studien zeigte sich, dass sie leichte bis mittelschwere Depressionen ähnlich gut lindern wie synthetische Medikamente. Tipp: Tees aus Johanniskraut bringen wenig, weil sich die wirksamen Inhaltsstoffe in Wasser nicht lösen.

… gegen schlechten Schlaf

Stress, Harndrang, Gedankenkarussell: Verschiedene Ursachen rauben den Nachtschlaf. Diese mit Hilfe eines Arztes einzugrenzen und zu behandeln, bessert den Schlaf. Zusätzlich dämmen milde, pflanzliche Präparate Nervosität und Einschlafstörungen ein. Infrage kommen Extrakte aus Baldrian, allein oder in Kombination mit Johanniskraut, Passionsblume, Melisse oder Hopfen.

… gegen häufiges Kranksein

Sauna, Wechselduschen, Kneippsche Güsse, Bewegung an der frischen Luft bei jedem Wetter, ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse: Das stärkt das Immunsystem auf natürliche Weise.

Wer noch mehr tun möchte, nimmt beispielsweise Extrakte aus der Taigawurzel, fachsprachlich Eleutherococcus genannt, ein. Sie erhöhen die Widerstandskraft des Körpers gegenüber äußeren Einflüssen wie Stress oder Kälte. Auch Echinacea-Extrakt besitzt eine immunstimulierende Wirkung.

… gegen fehlende Leistungskraft

Wer nach einem Infekt nur langsam zu Kräften kommt, probiert neben Schonung und leichter Kost ein viel verwendetes Rezept der chinesischen Heilkunde aus: frischen Ingwer. Drei Scheiben zehn Minuten lang in einem Liter Wasser auskochen und davon alle zwei Stunden eine Tasse warm trinken.

Das stützt das Immunsystem und hat durch seine Schärfe eine wärmende und appetitanregende Wirkung. Präparate mit Ginsengwurzel steigern ebenfalls die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bei gestressten und gesundheitlich angeschlagenen Menschen.

Foto: © mane82

RWG Redaktion

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