Knackpunkt Knie

Ein Läufer hält sich das linke Knie

Die Knie knirschen, fühlen sich steif an, jede Bewegung tut weh. Das sind typische Beschwerden bei verschlissenen Gelenken. Ihre schützende Knorpelschicht hat sich durch ein anhaltendes Missverhältnis zwischen Belastung und Belastungsfähigkeit der Gelenke abgerieben. Oder sie ist infolge einer Verletzung geschädigt. Der Knorpel ist nicht mehr glatt und schützt die Knochenenden nicht mehr ausreichend. Die Gelenke reiben aneinander und schmerzen.

Bewegung kurbelt den Knorpelstoffwechsel an

Manch einer rührt sich bei Knieproblemen am liebsten nicht mehr und setzt so einen Teufelskreis in Gang. Wer sich zu sehr „schont“, riskiert viel. Die Gelenke funktionieren immer schlechter. Umgekehrt trägt ein Mehr an Bewegung viel dazu bei, abnutzungsbedingte Beschwerden einzudämmen.

Körperliche Aktivität bietet den besten Gelenkschutz. Sie kurbelt den Knorpelstoffwechsel an, versichern die Experten. Durch Zug und Druck bildet sich mehr GelenkflüssigkeitSie dient dem Gewebe als wertvolle Nährstoffquelle und verringert seinen Reibungswiderstand.

Damit nicht genug: Sanfter Sport stärkt die Muskulatur. So stützt sie die Gelenke besser und entlastet sie. Gleichzeitig verbrennen wir mehr Kalorien und werden schlanker: Die Knie tragen ein geringeres Körpergewicht – und verschleißen dann weniger rasch.

Kniefreundliche Sportarten

Sie haben sich entschieden Ihre Knie durch mehr Bewegung zu stärken? Wählen Sie geeignete Sportarten mit gleichmäßigen Bewegungen. Rad fahren, Walking, Aquajogging, Wandern, Gymnastik und Schwimmen. Trainieren Sie zwar regelmäßig, aber mäßig. So vermeiden Sie eine Überlastung der Gelenke.

Ist das Knie nach einer Belastung geschwollen oder fühlt es sich warm an? Kühlen Sie es mit einem nassen Lappen oder einem Coolpack aus der Apotheke. Liegt eine Entzündung vor, erweist sich Wärme als günstig. Ein Anzeichen ist, dass das Knie schmerzt ohne geschwollen zu sein.

Keine Angst vor Schmerzmitteln

Vor allem bei Akut-und Bagatellbeschwerden scheuen viele Menschen noch vor Schmerzmitteln zurück. Verschwindet der Schmerz mit herkömmlichen Methoden nicht, verzichten Sie für eine überschaubare Zeit nicht auf Schmerzmittel. Eine verträgliche Alternative ist die äußerliche Behandlung, etwa mit einem Schmerzgel.

Bewährt haben sich hier zum Beispiel Präparate mit dem Wirkstoff Ibuprofen: Am schmerzenden Gelenk aufgetragen, dringt Ibuprofen in die Haut ein. Es reichert sich in den darunter liegenden Muskeln und Sehnen und in der Gelenkkapsel an. Ins Blut und  in andere Körperbereiche oder innere Organe gelangt Ibuprofen nur in minimalen Mengen. Das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen ist daher gering.

Gelenkpflege von innen

Unterstützen Sie Ihre Knie durch eine vitalstoffreiche Ernährung. Neben Obst und Gemüse stehen regelmäßig Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Seefisch und pflanzliche Öle auf dem Speiseplan. Verzehren Sie tierisches Eiweiß wie in Fleisch, Wurst, Milch, Käse und Eiern nur in geringen Mengen.

Gelenkgesunde und entzündungshemmende Nährstoffe liefert das Hagebuttenpulver (Apotheke). Das Produkt fördert durch viele Vitalstoffe die Beweglichkeit und trägt zur Schonung des vorhandenen Knorpels bei. Gut und für die Ernährung der Gelenke bewährt: eine Kombination aus Heilpflanzenextrakten und Vitalpilzen. Die Kombination der Wirkstoffe sorgt für die ausreichende Ernährung der Gelenke und hält sie gesund.

Foto: © astrosystem – fotolia.com

RWG Redaktion

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