Mit dem Crosstrainer zuhause fit

Eine Reihe Crosstrainer im Fitness-Studio

Der Crosstrainer ist das beste Fitness-Gerät. Wo kann man Muskeln sanft trainieren und im Winter dafür sorgen, dass der Körper in Form bleibt? Zuhause! Worauf Sie beim Kauf zu achten haben, zeigen unsere Tipps.

Der größte Vorteil des Crosstrainers: Er trainiert die Ausdauer sehr gut – alle großen und wichtigen Muskeln kommen um Einsatz. Das Training mit dem Gerät schont die Gelenke und hilft beim Abbau von Fett. Gute Crosstrainer simulieren Nordic Walking oder Skilanglauf – und das bei jedem Wetter! Lassen Sie sich vor dem Start von einem Arzt untersuchen um sicher zu stellen, dass das Training unbedenklich ausfällt.

Wie funktioniert der Crosstrainer?

Die Schwungmasse bildet das zentrale Bauteil des Übungsgerätes. Ist das Schwungrad sehr schwer, fällt das Training gleichmäßig aus und schont die Gelenke. Eine Magnetbremse sorgt für geräuschlosen Widerstand und simuliert Treppen und Berge. Achten Sie auf ein Schwungrad mit einem Gewicht von zwölf Kilo. Vorsicht: Manche Hersteller rechnen das Gewicht der Pedale dazu.

Laut Stiftung Warentest ist der beste Crosstrainer der Christopeit Sport CS 5 (ca. 250 Euro). Eine luxuriösere Variante finden Sie mit dem Kettler Vito XS (ca. 500 Euro). Bei Problemen mit Knie oder Bandscheibe empfehlen wir ein Gerät mit vorderseitigem Schwungrad wie z.B. den orizon Elliptical Ergometer Andes 509 mit einem Preis von 970 Euro.

Wie läuft das Training ab?

Trainieren Sie in den ersten vier Wochen zwei- bis dreimal pro Woche bei geringstem Widerstand. Starten Sie mit 10 Minuten und steigern sie jede Einheit um 2 Minuten pro Woche. Ab 45 Minuten am Stück gestalten Intervalle das Training kurzweiliger.

Abhängig von der Lage des Schwungrads unterscheiden sich die Bewegungsabläufe: Bei einem rückwärtigen Rad simuliert der Crosstrainer das Joggen und wir bewegen den Oberkörper auf und ab. Ist es vorne angebracht, bewegen wir uns wie ein Walker – der Oberkörper bleibt ruhig auf einer Höhe.

Worauf müssen wir achten?

Achten Sie beim Training mit dem Crosstrainer auf ihre Pulsfrequenz – das schützt den Kreislauf vor Überlastung. Die Puls-Sensoren in den Griffen oder als Ohrclip haben sich in diesem Zusammenhang als ungenau erwiesen. Ein Brustgurt mit Sensoren eignet sich besser. Er misst so genau wie das EKG beim Arzt. Tragen Sie eine Pulsuhr, wenn das Gerät die Messung über den Gurt nicht unterstützt.

Foto: © thomaslerchphoto – fotolia.com

RWG Redaktion

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