Das große Heilwasser-ABC

Heilwasser sprudelt aus einem Brunnen

Heilwässer können auf natürliche Weise helfen die Gesundheit zu fördern. Die verschiedenen Wirkstoffe in den Gewässern lindern zahlreiche Krankheiten sowie Mineralstoffmängel und sind den Menschen seit langem bekannt. Heute erfreut sich die natürliche Art der Vorbeugung großer Beliebtheit.

Geschichte des Heilwassers

Bereits die Menschen in der Bronzezeit nutzten Heilquellen zur Behandlung zahlreicher Beschwerden. Im 18. und 19. Jahrhundert genossen die Menschen die wohltuende Wirkung von Heilwasser-Trinkkuren.

Natürliche Heilmittel sind heute sehr gefragt: Pro Kopf trinkt jeder Bundesbürger davon etwa 74 Liter im Jahr. Das ist Weltrekord! Immer mehr Menschen greifen tagtäglich zu dem sprudelnden Quell. Sie meinen, dass das Urwasser aus der Tiefe etwas Besonderes ist. Es steigert ihr Wohlbefinden.

Heilwässer punkten vor allem mit einer Garantie zu vorbeugenden, lindernden und heilenden Wirkungen. Die Bundesarzneimittelbehörde lässt nur die Heilwässer gelten, die gesundheitliche Wirkungen wissenschaftlich nachweisen können. So sind Sie auf der sicheren Seite bei der Frage, ob Heilwässer bei bestimmten Erkrankungen helfen.

Natürliche Reinheit

Schützen Sie sich vor Osteoporose oder Magnesiummangel! Diese Krankheiten verhindert Heilwasser wegen des hohen Mineralstoffgehaltes. Sie helfen bei der Vermeidung und Behandlung von Harnwegsinfekten oder Harnsteinen. Darüber hinaus wirken sie lindernd bei Magenverstimmungen oder Sodbrennen. Sie können die gesundheitsfördernden Wässer entweder kurmäßig anwenden oder einfach täglich trinken. Damit unterstützen Sie sanft Gesundheit und Wohlbefinden.

Die Furcht vor umweltbelastetem Trinkwasser steigerte die beispiellose Karriere der Heilwässer. Denn Heilwässer und gute Mineralwässer sind die einzigen Getränke, die nach dem Gesetz „ursprünglich rein“ sein müssen. Sie stammen oftmals aus unterirdischen, von Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen. Diese „ursprüngliche Reinheit“ wird durch umfangreiche Verfahren überwacht.

Anwendungsgebiete von Heilwässern

1. Mineralstoffmangel: Ein Magnesiummangel kann Muskelkrämpfe oder Depressionen verursachen. Calciumreiche Heilwässer beheben Mineralstoffmängel. Dies ist wichtig zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung von Osteoporose. Wenn Sie keine Milch vertragen, können Sie Ihren Calciumbedarf gut mit Heilwasser decken.

2. Verdauung, Magen und Darm: Wässer mit Kohlensäure regen die Produktion von Verdauungssäften an. Wenn Sie dagegen unter zu viel Magensäure, Sodbrennen oder einen Reizmagen leiden, können Ihnen Heilwässer mit viel Hydrogencarbonat helfen. Denn Hydrogencarbonat puffert Säuren ab. Sulfathaltige Heilwässer fördern die Verdauung und bringen bei Verstopfung den Darm in Schwung.

Nieren und Harnwege

Bei Infektionen der Harnwege wirken Heilwässer vielfältig. Hydrogencarbonat neutralisiert, Calcium und Magnesium hemmen Entzündungen. Kohlensäure fördert die Ausscheidung des Harns. Viel Trinken beugt ebenso der Entstehung von Harnsteinen vor. Zusätzlich vermindern Heilwässer das Risiko für Calcium-Oxalat-Steine sowie für Übersäuerung, Gicht und Diabetes. Einer Übersäuerung des Körpers können Heilwässer mit viel Hydrogencarbonat entgegensteuern, da sie Säuren abpuffern.

Bei Störungen des Harnsäurestoffwechsels und Gicht empfehlen wir Ihnen Heilwässer mit Natrium- Hydrogencarbonat. Sie bewirken, dass Harnsäure gelöst vorliegt und Säuren besser ausgeschieden werden. Diabetiker profitieren von den Heilwasser-Inhaltsstoffen Magnesium und Hydrogencarbonat, da sie die Wirkung von Insulin verbessern.

Rat & Informationen auf einen Blick

Welches Wasser welche Wirkstoffe enthält, zeigt die Liste auf dem Flaschenetikett. Dort sind unter anderem die Anwendungsgebiete und Gegenanzeigen aufgeführt. Eine Übersicht aller Heilwässer mit Suchmöglichkeit nach verschiedenen Inhaltsstoffen bietet die Website www.heilwasser.com. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welche Heilwasser-Zusammensetzung am Besten gegen Ihre Beschwerden hilft.

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RWG Redaktion

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