Schadstoffe stecken oft in alltäglichen Sachen

Vier verschiedene Energiesparlampen

Mit Quecksilber, dem giftigen Schwermetall, kommen die meisten Menschen in ihrem Alltag nicht in Berührung – glauben wir. Tatsächlich steckt Quecksilber aber in harmlos erscheinenden Dingen wie Energiesparlampen und kann unsere Gesundheit gefährden.

In fast jedem deutschen Haushalt gibt es wahrscheinlich mindestens eine Quelle für giftiges Quecksilber. Denn das Schwermetall wird in Energiesparlampen als Leuchtstoff benutzt. Solange die Lampen intakt sind ist das völlig ungefährlich. Wenn allerdings eine Energiesparlampe zerbricht, werden hochgiftige Quecksilberdämpfe frei. Über die Atmung gelangen sie dann in unseren Körper.

Das Tückische daran: Im Gegensatz zu vielen anderen Giften wird Quecksilber nicht wieder ausgeschieden, sondern setzt sich im Gewebe und in den Organen fest. Folge davon können Vergiftungserscheinungen wie Hautausschläge, Müdigkeit oder Kopfschmerzen sein.

Algenkraft gegen hartnäckige Gifte

Eine zerbrochene Energiesparlampe wird bei einem gesunden Erwachsenen wahrscheinlich noch keine Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Doch nicht nur sparsame Lampen enthalten heimliche Gifte. Erst kürzlich entdeckte Öko-Test Quecksilber in Ayurveda-Produkten aus indischen Lebensmittelläden und auch Zahnfüllungen aus Amalgam belasten den menschlichen Köper mit dem Schwermetall.

Gesundheitliche Folgen solcher Belastungen lassen sich nur verhüten, wenn der Körper mit speziellen Hilfsmitteln von dem Gift wieder befreit wird. Eines der bewährtesten Mittel dafür sind Präparate aus Süßwasseralgen (Chlorella pyrenoidosa). Laut einer Studie des Arbeitskreises Umweltanalytik der Universität Tübingen führt der Verzehr dieser Algenpräparate (z. B. Beta-Reu-Rella, erhältlich in Apotheken) zu einer Quecksilberausscheidung im Stuhl und sorgt so für die Entfernung des Giftes aus dem Körper.

100-prozentig schützen kann sich niemand

Eine solche Giftausleitung scheint für nahezu jeden empfehlenswert, denn völlig wird sich niemand vor dem Kontakt mit dem giftigen Schwermetall schützen können. Noch bis vor einigen Jahren war es beispielsweise in jedem Fieberthermometer enthalten. Zudem dürfte auch so manches Lebensmittel bisher noch unentdeckte Quecksilber-Konzentrationen aufweisen. Wer gesund bleiben will, kann darum nur äußerste Vorsicht walten lassen und bei den verdächtigen Symptomen auf die Kraft der Algen setzen.

Was Quecksilber in unserem Körper anrichtet:

Quecksilber wird von unserem Körper nicht ausgeschieden, sondern lagert sich in unserem Gewebe und unseren Organen an. Jede kleine Dosis erhöht dann die Giftmenge. Irgendwann ist die Belastung dann so groß, dass es zu Vergiftungssymptomen wie

  • allergische Reaktionen, die Hautausschläge, Müdigkeit und Kopfschmerzen hervorrufen
  • Störungen der Fortpflanzung, etwa Schäden am Sperma, Geburtsschäden und Fehlgeburten
  • Schädigungen des Gehirns, die zu Beeinträchtigung des Lernvermögens, Persönlichkeitsänderungen, Tremor, Veränderungen der Sehkraft, Taubheit und Gedächtnisverlust führen kann.

Tipp: Süßwasseralgen-Präparate (z. B. Beta-Reu-Rella, aus der Apotheke) helfen im Körper angelagertes Quecksilber wieder zu entfernen

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RWG Redaktion

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