Artischockensaft

Artischockensaft werden Wunderwirkungen nachgesagt.

Ursprünglich in Äthiopien beheimatet, wird die Artischocke heutzutage fast überall im Mittelmeergebiet angebaut und gilt dort quasi als Volksnahrungsmittel. Hierzulande sehen wir die „Königin der Gemüse“ dagegen als Delikatesse an. Sie darf in keinem Feinkostgeschäft fehlen.

Saft mit Wunderwirkungen

Die Artischocke ist eine große, distelähnliche Pflanze, deren Blütenhüllen und Blütenboden als Gemüse geerntet werden. Zurück bleiben die Blätter, aus denen man Artischockenpresssaft gewinnen kann – ein Saft, dem wahre Wunderwirkungen nachgesagt werden.

Diese Wunderwirkungen beruhen vor allem auf seinem hohen Gehalt an Bitterstoffen und an Cynarin, einer Verwandten der Kaffeesäure. Diese Substanzen fördern den Gallenfluss. Sie helfen somit bei Gallensteinen und unterstützen darüber hinaus die Entgiftungstätigkeit der Leber. Der reichliche Gallenfluss fördert außerdem unseren Fettstoffwechsel.

Auch bei Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen hat sich der Artischockensaft als hilfreich erwiesen. Über einen längeren Zeitraum regelmäßig eingenommen, wirkt sich der Saft ebenso positiv auf unsere Blutfettwerte aus. Artischockensaft ist in der Lage, unseren Cholesterinspiegel zu senken.

Herb-aromatischer Geschmack

Die im Artischockensaft enthaltenen Bitterstoffe verleihen dem Saft einen herb-aromatischen Geschmack. Verdünnt mit Wasser oder Saft wird er zum wohltuenden Gesundheitstrank. Er eignet sich auch zum Würzen und Verfeinern von Gemüsegerichten und Suppen.

Wichtig: Der Saft wird ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Nach Anbruch ist er deshalb nur noch begrenzte Zeit haltbar. Am besten nimmt man dreimal täglich 1-2 Esslöffel Artischockensaft zu sich.

Foto: © Comugnero Silvana – Fotolia.com

RWG Redaktion

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