Rettichsaft

Rettichsaft lindert viele Beschwerden.

Der Rettich stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus Asien. Es ist jedoch historisch erwiesen, dass er zur Zeit des Pyramidenbaues zum Einsatz kam. Die ägyptischen Arbeiter namen ihn zu sich, um gesund zu bleiben.

In Mitteleuropa kommen vornehmlich zwei Sorten von Rettich vor: Der weiße Sommer­rettich und der schwarze Winterrettich. Ersteren bereiten wir als gesunde Rohkost mit Salz zu. Er ist zur Sommerzeit aus den bayrischen Biergärten nicht wegzudenken. Für Heilzwecke bevorzugen Experten aufgrund seiner Schärfe den schwarzen Rettich. Den frischen Saft gewinnt man aus der Wurzel.

In der Schulmedizin anerkannt

Die Schulmedizin hat den Rettichsaft als Natur­heilmittel anerkannt. Der beißend scharfe Geschmack geht von den Senfölen im Rettich aus. Sie regen die Gallenbildung in der Leber an. Das hat in unserem Körper zwei verschiedene Auswirkungen: Die Wurzel fördert den Appetit und die Verdauung und lindert Gallen- und Leberleiden. Bei Einnahme des Saftes über einen längeren Zeitraum ist es möglich, ein Gallenleiden zu beheben. Rettichsaft eignet sich zur Behandlung von Husten und Heiserkeit.

Gesunder Rettich

Die Senföle im Rettich lösen den Schleim in den Atemwegen und regenerieren die Schleimhäute. Der hohe Kaliumgehalt erweitert die Nierengefäße. Dadurch scheiden wir vermehrt Wasser und andere harnpflichtige Stoffe aus. Sein Saft kommt zum Einsatz, um Wasseransammlungen im Körper auszuschwemmen. Bei akute Nierenentzündungen (und Gallensteinen) ist davon allerdings abzusehen. Trinken Sie ihn pur oder verdünnt mit Fruchtsaft.

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RWG Redaktion

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