Schafgarbesaft

Blühende Schafgarbe mit Grün

Die Schafgarbe ist ein Heilkraut mit langer Tradition. Schon in der Antike wusste der Mensch um ihre Heilwirkungen. Sie wächst im Wald, auf Wiesen und am Wegrand.

Vom griechischen Sagenheld Achilles rührt der lateinische Gattungsname der Pflanze ”Achillea” her. Er entdeckte die Pflanze und heilte damit den König Telephus. Die Blätter der Schafgarbe eignen sich für Salate, Quarks, Saucen oder Suppen.

Bitterstoffe und ätherische Öle

Ihre häufigste Anwendung findet die Schafgarbe als Heilkraut. Hierfür nutzt man die Blüten oder das gesamte blühende Kraut. Das zur Saftherstellung verwendete Kraut sammeln wir in den Monaten Juli bis September. Nach der Reinigung presst man aus ihnen den Saft aus.

Pfarrer Kneipp wendete die Schfgarbe ebenfalls an. Nach seinen Worten leistet sie ”treffliche Dienste”. Der Saft kommt bei inneren und äußeren Blutungen (Nasenbluten), Kreislaufbeschwerden, Kopf­schmerzen oder Migräne zum Einsatz. Die im Saft enthaltenen Bitterstoffe und äthe­rischen Öle wirken in unserem Körper appetit- und verdauungsanregend.

Hilfreich auch bei Frauenleiden

Schafgarbesaft hat durch einen hohen Kaliumgehalt eine Wasser- und harntreibende Wirkung. Bei Darm- oder Gallenbeschwerden beruhigt der Saft der Schafgarbe und löst Krämpfe. Auch bei Frauenleiden werden die Wirkstoffe der Schafgarbe erfolgreich eingesetzt.

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RWG Redaktion

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