Stress und Bakterien können auf die Blase gehen

Eine Frau hat Magedrücken

Unterleibsschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden von Frauen und Mädchen. Hauptsächlich haben sie damit während der Menstruation zu kämpfen. Doch auch Blasenentzündungen führen bei vielen in dieser Köperregion immer wieder zu Schmerzen.

Jede zweite Frau erkrankt mindestens einmal in ihrem Leben an einem Infekt der Blase. Viele haben sogar häufiger damit zu kämpfen. Marion K. (42) kennt sich beispielsweise nur zu gut damit aus: „Wenn ich ein starkes Ziehen im Unterleib bekomme und ständig zur Toilette rennen muss, weiß ich schon, dass es meine Blase mal wieder erwischt hat“, sagt sie.

Bakterien als Auslöser

Auslöser für die Erkrankung sind Bakterien, die sich in die Schleimhäute der Harnwege einnisten. Die Gründe dafür, dass sie sich hier vermehren können, sind allerdings vielfältig: Wegen der kürzeren Harnwege haben es die Krankmacher der Blase zum einen bei Frauen im Vergleich zu Männern relativ leicht in diese Körperregion einzudringen.

Ein starkes Immunsystem kann sie zwar abwehren, doch schon kalte Füße können die Abwehrkräfte hier so sehr schwächen, dass Bakterien ein leichtes Spiel haben. Ebenso schädlich für die Schutzschilde der Blase wirken sich Stress und emotionale Probleme aus.

Bakterien verstecken sich vor den Abwehrkräften

Wissenschaftler der Washington Universität in St. Louis scheinen jetzt noch einen weiteren Grund für immer wiederkehrende Probleme mit der Blase gefunden zu haben: Bei Mäusen mit Harnwegsinfekten stellten sie fest, dass sich die Bakterien mit einer Schutzschicht umgeben hatten.

Dadurch waren sie vor der Immunabwehr sicher und sogar Antibiotika konnten ihnen nichts anhaben. Die Forscher nehmen nun an, dass sich die Bakterien unter dieser Schutzschicht permanent verstecken. Und sobald die Abwehrkräfte schwächeln, können sie erneut zuschlagen.

Extrakt von Bärentraubenblättern vertreibt bakterielle Quälgeister

Dass Antibiotika nicht unbedingt das optimale Mittel gegen Blasenentzündungen sind, ist auch Marions Erfahrung. „Schon allein wegen der Nebenwirkungen, habe ich mich nach natürlichen Mitteln dagegen umgesehen“, erklärt die 42-Jährige. Bei ihrer Suche stieß sie auf ein Präparat, das aus dem Extrakt von Bärentraubenblättern (erhältlich in Apotheken) hergestellt wird.

Der Extrakt rückt den Bakterien in der Blase auf natürliche Weise zu Leibe und verhindert darüber hinaus, dass sie sich weiter vermehren können. Zudem kann keine Resistenzbildung wie bei Antibiotika auftreten. „Schon nach ein paar Tagen habe ich damit die Krankmacher aus meiner Blase vertrieben“, berichtet Marion begeistert. „Und das Beste daran: Seit über einem Jahr hatte ich jetzt keine Entzündung mehr in der Blase.“

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RWG Redaktion

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