Wie trainiere ich mein Gedächtnis?

Ein Mann hält seinen Geist durch Bildung fit

Viele Menschen sorgen sich, dass die Leistung ihres Gehirns im Alter nachlassen könnte. Doch mit geistiger und körperlicher Aktivität können Sie Ihre mentale Fitness verbessern. Unterstützend hilft Ginkgo-Extrakt aus der Apotheke.

Vergesslich im Alter

„Wo habe ich denn bloß die Schere hingetan? Die liegt doch immer hier in dieser Schublade!“ Gabriele Giesen ist auf der Suche. In letzter Zeit kommt das häufig vor, findet die 48-Jährige – regelmäßig fahndet sie in ihrer Wohnung nach der Lesebrille, dem Autoschlüssel oder ihrem Terminkalender. In solchen Situationen stellt sich Gabriele Giesen die bange Frage: „Werde ich alt? Sind das etwa erste Anzeichen für eine beginnende Demenz? Lässt mein Gedächtnis nach? Was kann ich dagegen tun?“

Unser Gehirn: Mehr Leistung durch Lernen

Heller Kopf trotz grauer Haare: Die mentale Beweglichkeit lässt mit den Jahren nicht zwangsläufig nach. Im Gegenteil – Hirnforscher wissen heute: Unsere grauen Zellen können sich bis ins Greisenalter vermehren und neu verschalten. Wir sind nicht machtlos einem schleichenden Schwund des Gedächtnisses ausgeliefert, sondern lebenslang lernfähig.

Um den klugen Kopf zu bewahren, müssen wir etwas tun. Unser Gehirn ist wie ein Muskel: Nur durch Training bleibt es stark und bringt sogar mehr Leistung – nutzen Sie es zu wenig, baut es dagegen allmählich ab. Was Übung bewirken kann, wissen die Mediziner erst seit kurzer Zeit. Sie haben festgestellt, dass unser Gehirn ebenso im Erwachsenenalter über ein erstaunliches Potenzial verfügt.

Wenn Sie Jonglieren oder ein Musikinstrument erlernen, nimmt schon nach einigen Tagen Ihre graue Gehirnsubstanz messbar zu: In dieser äußeren Schicht des Großhirns bildet sich dann ein Geflecht aus neuen, eng verknüpften Nervenzellen.

Bewegung bringt das Gehirn auf Trab

Zu den wesentlichen Grundlagen für geistige Leistungen zählen Neugier, Abwechslung, Lernbereitschaft, intellektuelle Herausforderungen und soziale Aktivitäten. Wer Gespräche und Geselligkeit sucht, stimuliert damit das Gehirn. Wirksam sind darüber hinaus Reisen und das Erkunden einer unbekannten Umgebung, das Erlernen einer Fremdsprache oder eine anregende Freizeitbeschäftigung.

Wer Sport treibt, denkt besser: Bewegung kurbelt nicht nur den Kreislauf, sondern ebenso das Gedächtnis an. Vor allem Ausdaueraktivitäten wie Walking, Wandern, Radfahren, Jogging und Schwimmen haben sich als günstig erwiesen. Als wesentlicher Grund für den geistigen Vorsprung der Sportler gilt die gesteigerte Durchblutung – denn damit verbessert sich die Sauerstoffversorgung des Gehirns.

Ginkgo für das Gedächtnis

Sauerstoff gilt als Lebenselixier des Gehirns. Ihr Oberstübchen verbraucht 20 Prozent des gesamten Sauerstoffs, den Sie einatmen. Engpässe in der Versorgung können nach kurzer Zeit zu irreparablen Schäden im sensiblen Denkapparat führen – Verbindungen zwischen den Zellen brechen ab. Einzelne Gewebebereiche laufen nur noch auf „Sparflamme“.

Extrakte aus den Blättern des Ginkgo-Baums fördern die Durchblutung speziell in den tiefer liegenden und kleinen Arterien des Gehirns. Ginkgo wird in Deutschland seit rund 40 Jahren eingesetzt, um Gedächtnisstörungen zu behandeln. Die Heilpflanze eignet sich aber ebenso zur vorbeugenden Anwendung, um die Geisteskraft lange zu erhalten.

Die regelmäßige Einnahme eines Ginkgo-Extrakts verbessert in den grauen Zellen die Aufnahme und Verwertung von Sauerstoff. Darüber hinaus zeigt Ginkgo Gefäß schützende Effekte, die einer Verkalkung der Adern entgegenwirken. Dabei zeichnet sich das Naturmittel durch eine gute Verträglichkeit aus – Nebenwirkungen müssen Sie nicht befürchten.

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RWG Redaktion

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