Hier finden Sie Ihr richtiges Kur-Klima

An der Nordsee sind die heilklimatischen Bedingungen ideal.

Bei längerwierigen Erkrankungen empfehlen Ärzte gerne auf Kur zu gehen. In den unterschiedlichen Regionen Deutschlands gibt es verschiedene Kurorte. Jedoch sind nicht alle Kurorte für jede Erkrankung geeignet.

Nord- und Ostseereizklima

Das Klima an Ost- und Nordsee ist bei chronischen Katarrhen, Asthma, Atemwegserkrankungen und Allergien empfehlenswert. Fahren Sie bei chronischer Überfunktion der Schilddrüse und bei Nieren- und Blasenleiden lieber in andere Orte.

Die salzige Seeluft ist weitgehend schadstofffrei und wirkt wie ein riesiger Inhalator. Das erleichtert die Atmung und beruhigt eine chronisch entzündete Bronchialschleimhaut. Tipp: Strandspaziergänge am Morgen und am Abend in kühler Luft (Reizklima) haben den größten Heileffekt.

Hochgebirgs-Reizklima

Nutzen Sie das Reizklima der Hochgebirge, wenn Sie unter allgemeiner Abgespanntheit und Pollenallergien leiden. Ab 1.500 Metern Höhe herrscht relative Pollenfreiheit. Mittelgebirgs-Schonklima beruhigt den Kreislauf und entspannt das Nervensystem. Ideal für Menschen mit nervösen Herz- und Kreislaufleiden, für Diabetiker und Menschen mit Bluthochdruck.

Tipp: Die sportlichen Aktivitäten dort nicht übertreiben (viele Pausen!), sich im Sommer vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten. So treiben Sie den Blutdruck nicht hoch.

Kuren am Toten Meer

Empfehlenswert für Patienten mit Neurodermitis und Psoriasis. Wissenschaftliche Studien haben eindeutig gezeigt, dass Baden in salzigem Wasser unter starker Sonne die Beschwerden deutlich lindert. Informationen bietet der Bäderkalender.

Vor der Kur zum Arzt

Ihre Ansprechpartner vor Kurantritt sind immer der Arzt und Ihre Krankenkasse. Die Krankenkasse informiert, ob die Kasse, die Rentenversicherung oder ein anderer Sozialversicherungsträger die Kurkosten übernehmen. Wichtig: Klären Sie die Kostenübernahme in jedem Fall vor Kurantritt!

Ärzte unterscheiden heute zwischen der Stationären Kur und der Ambulanten Kur (auch Freie oder Offene Badekur genannt). Bei der Stationären Kur erhalten Sie die Ausgaben bis auf einen geringen Zuschuss pro Tag vom Kostenträger erstattet.

Die ambulante Kur muss der Arzt ebenfalls befürworten. Sie entscheiden selbst (in Übereinstimmung mit Ihrem Arzt) über Zeitpunkt, Unterkunft und Verpflegung. Die Kasse übernimmt die Arztkosten in voller Höhe, die Kurmittel und Anwendungen zu 90 Prozent und kann einen täglichen Zuschuss von max. 12 € pro Tag zahlen. Alle darüber hinausgehenden Ausgaben (wie Mehrkosten für Verpflegung, Unterkunft, etc.) müssen Sie selbst übernehmen.

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RWG Redaktion

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