Sellerie – Saft für die Nerven

Säfte mit Sellerie sind sehr gut für die Verdauung.

Bei den antiken Griechen war der Sellerie den Göttern der Unterwelt geweiht und diente häufig als Grabschmuck. Im Mittelalter verwendeten abergläubische Menschen die stark riechenden Sellerieknollen zur Abwehr von Hexen und Dämonen.

Als beliebtes, leicht anzubauendes Gartengemüse ist der Sellerie über den gesamte Erdball verbreitet. Die kräftigen Hohlstengel des Dolden­blütengewächses tragen gezackte, würzig-aromatische Blätter. Sie liefern nach dem Trocknen und Zerreiben ein wunderbares Gewürz für Gemüsegerichte. Aus der Knolle und den Blättern gewinnt man den frischen Presssaft. Er enthält dieselben Wirkstoffe wie die Pflanze.

Sellerie wirkt beruhigend

Die harntreibende Wirkung des Selleriesaftes ist seit langer Zeit bekannt. Grund dafür sind die enthaltenen ätherischen Öle. Sie erweitern die Nieren­gefäße: So scheiden wir durch den Genuss von Sellerie mehr Wasser und giftige Stoffe aus.

Die enthaltenen Bitterstoffe regen den Speichel- und Gallenfluss an. Selleriesaft hat daher eine verdauungsfördernde Wirkung. Er beruhigt und hilft bei Nervosität, geistiger Überanstrengung oder Depressionen. Der Saft neutralisiert überschüssige Magen­säure durch seine alkalischen Eigenschaften. Der Calciumgehalt trägt dazu bei, Knochen und Zähne zu stärken.

Sellerie und Möhren: Eine gute Kombination

Selleriesaft erhalten wir oft als Sellerie-Gemüsetrunk. Dieser besteht aus dem frischen Presssaft und Wasser. Er schmeckt hervorragend, wenn man ihn mit Möhrensaft mischt oder als Smoothie mit Obst genießt. Man kann ihn aber auch pur trinken oder mit Wasser verdünnen. Außerdem eignet er sich zum Würzen von Gemüsegerichten oder Suppen.

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RWG Redaktion

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