Baden hält Sie gesund!

Baden Sie sich gesund - mit den passenden Badezusätzen.

20 Minuten in der Wanne liegen – das tut an sich schon gut. Mit den richtigen Zusätzen können Sie außerdem noch etwas für Ihre Gesundheit tun.

In Kräutern baden

Kräuterbäder gehören zu den Klassikern für gesundes Baden. Das wichtigste Grundrezept: Ein bis zwei Hand voll getrocknetes Kraut (zum Beispiel Thymian oder Rosmarin) in zwei Liter kochendem Wasser 15 Minuten ziehen lassen, durchseihen und ins warme Badewasser schütten. Getrocknete Kräuter gibt es in Apotheken. Kräuter-Öle für Vollbäder bieten auch Reformhäuser und Apotheken.

Die Haut beruhigen

Badezusätze aus dem Meer, wie Salz und Algen, sind für jeden Hauttyp geeignet. Gut geeignet ist zum Beispiel Salz aus dem Toten Meer (in Parfümerien und Drogeriemärkten erhältlich). Dieses in etwa 37 Grad warmem Wasser auflösen – hilft prima bei Haut-Irritationen wie Rötungen, Neurodermitis und auch bei Bindegewebs-Schwäche. Die Haut wird durch die Sole besser durchblutet.

Rosmarin als Kräuterbad (siehe oben) stärkt nicht nur Nerven und Kreislauf. Es hat sogenannte adstringierende Wirkung – die Haut zieht sich zusammen, wird glatter.  Wer trockene Haut hat, sollte sich ab und zu einen milchigen Badezusatz gönnen: zum Beispiel  ein „Kleopatra-Bad“: 1 Becher Sahne (oder Milch), 4 EL Honig, 1 EL Aromaöl (Rosen oder Jasmin) ins warme Wasser geben – ergibt samtweiche Haut!

Zum Einschlafen

Natürliche Bade-Mittel gegen Nervosität und Schlafstörungen sind Baldrian, Melisse, Hopfen, Passionsblume oder auch Lavendel. Nach etwa 10 Minuten werden die angenehm einschläfernden ätherischen Öle langsam über die Haut aufgenommen.

Muskeln entspannen

Bei Muskelschmerzen sorgen Wacholder oder Heublumen- Extrakte für Entspannung – als Öle oder auch als Kräuterbad. Salbei dagegen belebt, weil die Muskeln gut durchblutet werden – ein gutes Bad, wenn man sich nach dem Sport frisch und aktiv fühlen will.

Bei Rheuma und Rückenschmerzen wiederum hat sich das bisher wenig bekannte, aber äußerst wirksame Wintergrün-Öl bewährt, dessen Wirkstoff Methylsalicylsäure Entzündungen beruhigt (das Öl gibt es im Reformhaus).  Wer Gelenkschmerzen oder einen Bluterguss hat, sollte einmal ein selbst gemachtes Kräuter-Bad mit Arnika ausprobieren – die Beschwerden verschwinden.

Bade-Regeln für die Wanne

Wie oft und wie lange?
Einmal pro Woche baden tut gut – aber höchstens 20 Minuten, sonst trocknet die Haut zu stark aus.

Wann nicht in die Wanne?
Bei hohem Fieber oder offenen Hautstellen. Andererseits kann ein warmes Bad bei einem leichten grippalen Infekt wie ein künstliches Fieber wirken und das Immunsystem günstig beeinflussen.

Wie heiß darf Badewasser sein?
37 bis 39 Grad wird von Medizinern empfohlen! Zu lange in zu heißem Wasser baden lässt den Kreislauf schnell abfallen.

Welche Hautpflege danach?
Durch das Baden verliert die Haut fetthaltige Substanzen, den natürlichen Schutzfilm. Deshalb – vor allem im Winter – nach dem Bad eine fetthaltige Körperemulsion auftragen (für jeden Hauttyp).

Quelle: Lenz 11/2005

Foto: © Alliance – Fotolia.com

RWG Redaktion

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