Schönheitstipps während und nach der Schwangerschaft

Viele schwangere Frauen leiden unter Übelkeit.

Trockene Haut durch Hormonumstellung während Schwangerschaft und Stillzeit: Hormonelle Umstellungen während und nach der Schwangerschaft lassen die Haut trocken werden. Mit der richtigen Portion Pflege bleibt die Haut frisch und erhält ihre Spannkraft.

Sobald das Kind der Brust entwöhnt ist und die Hormonlage sich wieder „normalisiert“, sprich den Status vor der Schwangerschaft erreicht, wird die Haut wieder besser mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.

Schwimmen und Sonnen

Schwimmen ist eine Wohltat in der Schwangerschaft. Der Bauch wird „schwerelos“ und das hilft bei Rückenschmerzen. Chlorwasser trocknet die Haut aus. Tipp: Ausgiebige Pflege mit einer reichhaltigen Lotion nach dem Baden ist Pflichtprogramm.

Nichts ist schöner als in den Wochen vor der Geburt im Liegestuhl die Sonne zu genießen. Hier ist Vorsicht geboten. Ein Zuviel kann neben Sonnenbrand Schwangerschaftsflecken auslösen. Diese verschwinden zwar oftmals nach dem Abstillen bzw. nach dem nächsten Winter. Für viele Frauen sind diese Flecken trotzdem belastend. Tipp: Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor wählen.

Arbeiten in klimatisierten Räumen und Hautpflege

In vielen Büros Standard und für schwangere Berufstätige eine Wohltat: die klimatisierten Räume im Büro. Viele bemerken es zuerst im Gesicht: Trockene Haut! Arme und Beine leiden unter dem permanenten Luftaustausch.

Tipp: Zwischendurch öfter mal die (Unter-) Arme eincremen, und über die Beine streichen (sofern frau Rock trägt). Tut ebenso den Händen gut. Bei den Haaren gehen die Meinungen auseinander: In Studien konnten Wissenschaftler eine Gefahr für das Ungeborene durch Haarefärben nicht nachweisen. Sicherheitshalber natürliche Haarfarben wählen. Nägel können Sie bedenkenlos lackieren – acetonfreien Nagellackentferner nehmen, und dabei gut lüften.

Manche Schwangere baden lieber zu Hause. Ausgiebige Bäder schwächen den natürlichen Hautschutzmantel. Ölhaltige Pflegezusätze sind gut, bergen jedoch die Gefahr des Ausrutschens und Verletzens. Tipp: Jetzt auf eine rutschsichere Badewanneneinlage achten – braucht man spätestens, wenn die Kinder in der großen Wanne sitzen und ist deshalb eine gute Investition.

Neue Tattoos oder Piercings sind tabu, da durch die veränderte Hormonlage das Infektionsrisiko steigt. Bauchnabelschmuck auf Schwangerschaftspiercing (aus allergiefreiem Kunststoff) umstellen und auf die Hygiene achten. Extra-Tipp: Nach der Geburt Pflegeprodukt in den Kinderwagen packen und bei Spaziergängen in den Pausen Arme und Beine regelmäßig eincremen.

Pflegetipp für Mamis und Babies

Empfindliche Haut benötigt spezielle Pflegeprodukte. Gerade in der Schwangerschaft sollten Sie auf reizarme Produkte achten, da die Haut auf viele Stoffe ungewohnt reagiert. In der Apotheke finden sich klinisch und dermatologisch geprüfte Produkte, wie medizinische Hautpflegeprogramme. Diese Produkte sind frei von nicht notwendigen Zusatzstoffen wie Duft- und Konservierungsstoffen, PEGs, Alkohol, Paraffinen oder Silikon.

Bitte mehr Zink für Mutter und Kind!

Bekommt die junge Mutter zu wenig Zink, enthält auch die Muttermilch zu wenig von diesem Spurenelement. Das kann zu Wachstumsverzögerungen beim Säugling führen. Der Organismus der Mutter versucht dem Kind möglichst viele Nährstoffe, Vitamine und Mineralien über die Milch zu geben. Die stillende Mutter wird daher geradezu auslaugt. Die nach der Schwangerschaft ohnehin meist nur sehr kleinen Reserven an Zink, aber auch anderen Mineralien, werden voll ausgeschöpft – die Stillende gerät in eine ernst zu nehmende Mangelsituation. Haarausfall, schlechtes Hautbild und  depressive Verstimmungen sind die Folge.

Der Zinkbedarf einer Stillenden liegt laut der Deutschen Gesundheitshilfe (DGH) bei ca. 11 mg pro Tag. Zum Wohle der Stillenden sollte daher in der Stillzeit die Zinkversorgung an den erhöhten Bedarf angepasst werden. Allein mit der Nahrung ist die Versorgung nicht immer zu schaffen. Ideal sind hochwertige Zinkpräparate aus der Apotheke, die auf sichere Weise den Körper mit Zink versorgen.

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RWG Redaktion

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