Tipps für Ihr Gedächtnis

Viel Flüssigkeit und Sport halten das Gehirn in Form

Was tun, wenn Sie merken, dass die Leistung Ihres Gedächtnisses nachlässt? Keine Panik! Wir haben Ihnen Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihr Gedächtnis trainieren können.

Auf die Ernährung achten!

Naschen Sie öfter ein Stück Schokolade mit einem hohen Kakao-Anteil. Darin sind Flavonole enthalten, die durchblutungsfördernd aufs Gehirn wirken. Viel Gemüse zu essen ist ebenso gut für die grauen Zellen.

Obst hat jedoch keine besondere Wirkung. Zu diesem Ergebnis kommt eine im US-Wissenschaftsmagazin „Neurology“ veröffentlichte Studie des Medizinischen Fachbereichs der Rush University von Chicago. Am wirksamsten: Ginkgo ist pure Kraft fürs Gehirn. Die regelmäßige Einnahme von Ginkgo-Präparaten steigert die Durchblutung sowie die Sauerstoffversorgung des Gehirns und fördert so die Hirnleistung.

Treiben Sie Sport!

Lassen Sie bitte Ihre Hände vom Glimmstängel! Denn Rauchen macht auf Dauer dumm. Genauer gesagt sind Raucherhirne kleiner als die von Nichtrauchern. Das haben Wissenschaftler der Berliner Charité herausgefunden. Sehr betroffen sind die Gehirnregionen, die für Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen verantwortlich sind.

Langeweile und langes Fernsehen sind ebenso schlecht fürs Gehirn. Die grauen Zellen schalten dann auf Sparflamme und können auf Dauer verkümmern. Gut fürs Gedächtnis sind Hobbys und das Pflegen von Freundschaften. Musik bringt die grauen Zellen ebenso zum Tanzen: Die musikalischen Klänge aktivieren gleich beide Hirnhälften. Am besten klappt diese rhythmische Hirnstimulierung wenn Sie selbst musizieren.

Viel trinken und schlafen

Ein Gläschen in Ehren steigert das Denkvermögen. Forschungen ergaben, dass etwa ein Glas Wein pro Tag positiv auf das Gedächtnis wirkt. Doch Vorsicht: Mehr kann schädlich für die grauen Zellen sein. Durch Flüssigkeitsmangel können auf Dauer Nervenzellen absterben. Darum raten Hirnforscher mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken. Ideales Getränk für die grauen Zellen ist Wasser, weil es die Durchblutung steigert.

Hirnarbeiter brauchen viel Schlaf. In der Ruhezeit „speichert“ das Gehirn die Vielzahl an Informationen ab und schafft Platz für Neues. Experten empfehlen darum mindestens acht Stunden pro Nacht zu schlafen.

Gähnen bringt das Gedächtnis in Schwung. Laut einer amerikanischen Studie in der Zeitschrift Evolutionary Psychology verschafft es dem Körper Abkühlung. Davon profitiert das Gehirn, das durch den Wärmeaustausch optimale Leistungsbedingungen erhält.

Foto: © Robert Kneschke  – fotolia.com

RWG Redaktion

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