Wandern ist geil!

Eine glückliche Familie beim Wandern

Rock ’n‘ Roll, Milchbars, Quiz-Shows – was gut war kommt immer wieder. So ist es auch mit dem guten alten Wandern. Denn im Grunde genommen ist es genau das Wandern, das hinter all den modernen Bezeichnungen steckt, die einfach nur etwas trendiger klingen als „Bewegung zu Fuß in der freien Natur“.

„Wandern“ – war das nicht dieses schreckliche hinter den Eltern Herlaufen mit einem spießigen Spazierstock in der Hand, einem albernen Hut auf dem Kopf und einem meist schaurigen Lied auf den Lippen? Kann schon sein, dass man das so im Gedächtnis hat. Diese ungute Erinnerung sollte aber nicht davon abhalten, sich dem Thema unter dem Aspekt geistige und körperliche Gesundheit wieder zu nähern. Wandern sorgt nämlich nachweislich für optimale körperliche, geistige und seelische Fitness.

Raus aus dem Stress – rein in die Wanderschuhe

Nicht alles was aus den USA als Trendsport-Welle zu uns herüberschwappt muss toll sein. Aber in den USA ist ‚Hiking’, wie das verschärfte Wandern dort genannt wird, eine ‚Volks-Bewegung’ im besten Sinne des Wortes. Dort stapfen generations- und klassenübergreifend Naturliebhaber jeglichen Alters in ihrer Freizeit mit Begeisterung und Power durch die Natur.

Besser gelaunte, positiver dreinschauende Menschen trifft man selten. Optimale Wander-Ausrüstung ist in den USA schon seit vielen Jahren flächendeckend zu bekommen. Hiking ist dort einfach cool. Die richtige Ausrüstung spielt natürlich eine wichtige Rolle. Nur dann kann der Wander-Genuss auch voll und ganz ausgekostet werden.

Natur schmeckt gut

Natürlich muss man ein geeignetes Gebiet auftun, natürlich muss man Wettermeldungen studieren und natürlich muss man manchmal auch ein Stück mit dem Auto anreisen. Aber wenn man dann im Wald, in der Heide oder im Gebirge unterwegs ist, spürt man förmlich wie Körper und Seele gereinigt werden.

Gesäubert wird auch die Zunge: Ein Glas frische Buttermilch, ein Schinkenbrot, eine Gewürzgurke oder schlichtweg einfaches Wasser – bei der Rast unter freiem Himmel auf einer Bank oder auf einer bewirteten Hütte bemerkt man, dass man auch noch Geschmacksnerven hat. Wanderungen in höher gelegenen Regionen haben oft zur Folge, dass man sich noch Tage nach der Tour topfit fühlt. Grund dafür ist unter anderem, dass sich die Zahl der Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen erhöht.

Die Füße mit Köpfchen vorbereiten

Eine gute Vorbereitung gehört zur Wandertour dazu. Nachdem die Route festgelegt wurde, sollte man wie gesagt die Wettervorhersage für den Tag der Tour erfragen, damit auch die richtige Kleidung parat ist. Wegen der richtigen Schuhe sollte man sich im Vorfeld beraten lassen. Gute Wanderschuhe sind in Kaufhäusern oder Sportgeschäften teilweise sehr günstig zu bekommen.

Wer seine Füße mit Köpfchen vorbereiten will, sollte vor der Tour eine Intensiv-Schutzcreme auftragen. Diese schützt die Haut der Füße vor dem Wundwerden und vor Blasenbildung sowie vor Einrissen und Hautreizungen. Empfehlenswerte Salben besitzen einen hohen Anteil an Zinkoxid, welches die Füße trocken hält sowie fettenden Substanzen wie Hirschtalg, damit die Haut geschmeidig bleibt.

Genuss ohne Reue

Wer sich dementsprechend vorbereitet, wird die ‚Tour durch die Natur’ nicht bereuen sondern genießen und bald wiederholen wollen. Ach ja – damit sie keine schlechten Erinnerungen produzieren, können sie zugunsten eventuell mitwandernder Kinder auf Spazierstock und altdeutsches Wanderliedgut verzichten. Dann ist Wandern geil – für alt und jung.

Foto: © altanaka – Fotolia.com

RWG Redaktion

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