Hausstaub-Allergie: Befreien Sie Ihr Schlafzimmer von Milben

Eine Frau im Bett leidet an Hausstaub-Allergie

Immer mehr Menschen reagieren überempfindlich auf Milben. Die winzigen Spinnentiere tummeln sich vor allem in unseren Betten. Studien zeigen, dass Mahalin hilft.

Es ist eine Qual, wenn man morgens mit roten, tränenden Augen aufwacht. Und noch dazu ständig niesen muss und unter Umständen noch Pickel und Pusteln auf der Haut hat. 4,5 Millionen Deutsche kennen das. Sie leiden unter einer Hausstaub-Allergie. Ihr Immunsystem reagiert überempfindlich auf Eiweiß im Kot von Milben. Milben tummeln sich vor allem auf den Matratzen. Ihnen ist mit Staubsauger und feuchtem Tuch nicht beizukommen.

Gezielt gegen Hausstaubmilben vorgehen

Umso wichtiger ist, dass es mit Mahalin-Extrakt eine gute Hilfe gibt. Studien zeigen, dass regelmäßiges Einsprühen der Matratze alle sechs Monate mit Mahalin-Extrakt die Allergiesymptome verschwinden lässt. Jetzt heißt es: Gezielt handeln. Nicht nur das eigene, sondern auch das Bett des Partners besprühen. Sitzen Sie viel auf dem Sofa und machen dort schon mal ein Nickerchen? Dann sprühen Sie auch die Couch ein.

Ist ein Kind betroffen, nicht nur das Kinderbett behandeln. Kuschelt das Kind bei den Eltern oder Großeltern, müssen deren Betten einbezogen werden. Es reicht nicht, wenn ein Kind zu Hause geschützt, bei Oma und Opa aber Milben ausgesetzt ist.

Die schnelle Hilfe: Niembaumöl

So hilft Ihnen die Naturkraft aus Indien: In seiner Heimat verehren die Einheimischen den Niembaum als „freigiebigen Baum“. Kein Wunder, haben dort Blätter, Zweige, Rinde, Früchte und Blüten seit Jahrhunderten einen hohen Stellenwert in der Medizin und bei der Schädlingsbekämpfung.

Für den in der Bekämpfung von Milben so wichtigen Mahalin-Extrakt werden die Samen des Niembaumes kalt gepresst und anschließend in einem speziellen patentierten Verfahren aufbereitet. Das macht den Extrakt sehr wirksam gegen die Spinnentiere und schonend für uns Menschen.

Studien belegen seine Wirkung: Das Einsprühen der Matratzen mit Mahalin-Extrakt (z.B. in Milbopax, Apotheke) soll die allergene Belastung durch Hausstaub-Milben sechs Monate lang deutlich spürbar reduzieren. Mahalin macht die einzige Nahrung der Milben, die Hautschuppen, für sie ungenießbar.

Alltagstipps für saubere Luft

  • Staubfänger vermeiden: Verzichten Sie auf Vorhänge und offene Regale.
  • Halten Sie Ihr Schlafzimmer trocken und kühl: Milben lieben feuchte Wärme. Machen Sie es ihnen ungemütlich, indem Sie oft lüften und die Temperatur im Schlafzimmer unter 18 Grad halten.
  • Richtiges Bettgestell: Es sollte nach unten offen sein, damit die Feuchtigkeit aus der Matratze austreten kann.
  • Keine Blumen: Grünpflanzen gehören nicht ins Schlafzimmer. Sie geben zu viel Feuchtigkeit ab und sorgen damit für ein milbenfreundliches Klima.
  • Hygiene: Textilien bei 60 Grad waschen. Matratzen mit Mahalin behandeln.

Steckbrief der Hausstaubmilbe

  • Winzig klein: Mit bloßem Auge können wir die ungebetenen Bettgenossen nicht sehen. Hausstaub-Milben sind nur 0,1 bis 0,5 Millimeter groß. Sie gehören zur Gattung der Spinnentiere.
  • Kurzes Leben: Die Lebenserwartung von Milben liegt nur zwischen 30 und 100 Tagen. Im Verlaufe dieses kurzen Lebens hinterlässt jede Milbe das 200-fache ihres Gewichts an Kot. Dieser zerfällt zu Staub und kann Allergien auslösen.

Foto: © absolutimages – fotolia.com

Quelle: Neue Welt, Nr. 05.

RWG Redaktion

RWG Redaktion

© Wellness-Gesund 2004-2015
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Wellness-Gesund – Redaktion.