Erkältung? Nein, Danke!

Eine Frau mit Schnupfen schnäuzt sich

Bei einem geschwächten Organismus ist eine Erkältung nicht mehr weit. Wir geben guten Rat, wie Sie sich vor einer Infektion schützen können.

Wenn es Sie erwischt hat, dann unterstützen Sie den Heilungsprozess auf jeden Fall und kürzen Sie die Schnupfenqualen ab! Die verstopfte Nase ist  nicht nur lästig, sie bringt auch andere Erkältungskrankheiten mit sich.

Bei länger anhaltendem Schnupfen können die Viren in die Nasennebenhöhlen oder  ins Mittelohr eindringen, was dort zu schmerzhaften Entzündungen führt. Dann fällt die Filterfunktion der Nase aus, und Schwitzkuren verhindern oft als einziges Mittel noch das richtige Ausbrechen des Schnupfens.

Nehmen Sie ein Bad!

Nehmen Sie  schnellstens ein ‚ansteigendes‘ Bad: Wanne bis zur Hälfte mit warmem Wasser füllen und hineinsetzen. Dann langsam heißes Wasser zufließen lassen. Grundsätzlich sollte Ihr Bad nicht länger als 20 Minuten dauern. Die ideale Badewassertemperatur: zwischen 35 und 37 Grad.

Ebenso hilfreich: Inhalationen sind ein gutes Mittel zum Lockern des Schnupfens. Das Wichtigste dabei: Der Dampf, den Sie einatmen, ist am besten so heiß wie nur möglich. Bei 43° Celsius sterben die Viren ab! Im Grunde genügt für eine Inhalation eine Schüssel heißes Wasser.

Halten Sie das Gesicht (der Kopf wird mit einem großen Badetuch abgedeckt) direkt über die dampfende Schüssel und atmen Sie durch die Nase ein. Zusätze von Kamille, Eukalyptus oder Thymian im Wasser verstärken die Heilwirkung. Oft genügt ein Tropfen des Wirkstoffkonzentrats. Ein Zuviel reizt unter Umständen die ohnehin angegriffenen Schleimhäute zusätzlich.

Vitamine gegen Schnupfen

Viel Vitamin C wappnet unseren Organismus gegen Schnupfen, Husten & Co. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft hilft: Das macht es Bazillen und Viren schwerer, sich in unserem Körper häuslich einzurichten.

Angeraten werden so genannte Mikronährstoffe mit Vitamin C und D, Spurenelemeten wie Zink und Selen (Apotheke). Bei akuten Infektionen benötigt der Körper  viele dieser Mikronährstoffe als „Immun-Nahrung“.

Hausmittel bei Erkältungsleiden

Schweißtreibende Tees gehören zu den bewährten alten Hausmitteln, mit denen man eine Erkältung bereits im Keime ersticken kann. Sie mobilisieren die Abwehrkräfte und sorgen durch Schwitzen zur Ausscheidung von Körpergiften. Für Menschen, die unter Herzschwäche leiden, ist eine Schwitz- Prozedur nur bedingt geeignet.

Kamille wirkt durch ihre entzündungswidrigen Eigenschaften beruhigend auf Magen und Darm. Beachten Sie: Zu einer Tee-Schwitzkur noch  Vitamin C einnehmen! Und gurgeln Sie beim ersten Kribbeln in Hals und Nase mit Salzwasser. Ziehen Sie heißes Salzwasser in der Nase hoch (spezielle Produkte aus der Apotheke). So schlagen Sie der Erkältung ein Schnippchen.

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RWG Redaktion

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